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Nur Suppe. Die besten Suppenrezepte der Spitzenköche aus aller Welt!

Das Buch „Nur Suppe.“ Von Martin H. Lorenz, erschienen Callwey Verlag, präsentiert eine fantastische Sammlung von 101 Suppenrezepten der Spitzenköche aus aller Welt.

Jeder stellt hier sein beliebtestes Suppenrezept vor und stellt damit das Thema Suppe mit ihrer ganzen Aromenvielfalt als Genuss Höhepunkt in den Vordergrund.

„Nur Suppe.“ Von Martin H. Lorenz
„Nur Suppe.“ Von Martin H. Lorenz

Hier findet man kein Rezept von bekannten Suppen die eh jeder kennt.

Nein-hier geht es um ausgefallene Kreationen und Gaumenfreuden, die jedoch deswegen nicht hoch kompliziert in der Zubereitung sind, dennoch ist ein wenig Koch Erfahrung hilfreich.

Warum lieben wir Suppen? Weil sie schmecken, weil sie uns wärmen und weil sie Erinnerungen an Traditionen wach küssen. Weil sie uns satt machen und in der Seele gut tun.


Die Suppe hat in Deutschland eine Tradition, die man schon alleine an der Vielfalt der Sprichwörter ablesen kann, die sich im deutschen Sprachgebrauch entwickelt haben: “Die Suppe die man sich eingebrockt hat, muss man selber auslöffeln!“, „Das Haar in der Suppe finden“, „jemandem in die Suppe spucken“, oder „jemandem die Suppe versalzen“.


Die Suppe ist aber kein Phänomen, das man irgendeiner Region dieser Welt zuordnen könnte. Schon 9000 vor Chr. sollen die Vorläufer der flüssigen Speise in Form von zu Brei gekochten, mehr oder minder flüssigen Gerichten nachweisbar sein.


Irgendwann hat man wohl auch Gemüse und Getreide als sattmachende Zutat entdeckt: Linsen, Erbsen, Bohnen, Reis, Gerste, Hafer, Roggen. Bis in die Industrialisierung waren Suppen die Hauptmahlzeiten der Arbeiter und Bauern. Und deshalb vom Adel verpönt.


Das einfache Volk ernährte sich von Brühe , in die man das gab was man gerade zur Hand hatte-meist waren es saisonale Erntevorräte, manchmal auch Eier oder ein Stück Speck, aber Fleisch war dann schon eher Luxus. Und dazu könnte man sich eine Scheibe Brot.

Das spannende ist, dass es Suppen wirklich in jedem Land dieser Welt gibt und sie überall ein wenig anders zubereitet werden. Während in Asien Zutaten wie Ingwer, Zitronengras oder Algen im Vordergrund stehen, sind in Südamerika meist Koch Bananen, Meeresfrüchte, Zuckerrohr oder Chili der Hauptdarsteller.

In Europa hingegen findet man in der Suppe eine Kräutervielfalt sowie Rind-und Hühnerfleisch.

Das Buch beinhaltet Rezepte, wie:

-“Prisma Ramen“ Pilzessenz, Sobanudeln. Geräucherte Wachtelbrust und Erbsen

-Cappuccino von Curry und Zitronengras mit Garnelenspies

-Topinambursuppe mit Chips, Wildganzmagen und -Herz

-Zitronengras-Kokos-Schaumsuppe

-Kürbiscremesuppe mit Kokos-Espuma

-Thai-Fischsuppe

-Gulaschsuppe

-Jota- ein slovenisches Nationalgericht

-Kürbis-Ingwercremsuppe

-Brokkolisuppe mit großen Nordseekrabben

-Kartoffel-Dill-Suppe

-Kürbis-Muschelsuppe

-Gekühlte Erbsen-Minze-Suppe

und viele weitere Genussrezepte.


Alle Zubereitungen sind Schritt für Schritt beschrieben und lassen sich gut nachkochen.


Die schöne Aufmachung des Einbandes mit mattierter Oberfläche und Prägedruck, sowie den vielen tollen Fotos der in Szene gesetzten Suppenteller ist sehr ansprechend und hochwertig.

Ein tolles Buch für alle ambitionierten Köche die in Sachen Suppe etwas Besonderes suchen.


5 von 5 Sternen

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