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Der Yoga Effekt - Die Neurowissenschaft beleuchtet Yoga und seine positiven Effekte!

Das Buch „Der Yoga Effekt“ von Dr. Svenja Borchers, erschienen im Irisiana Verlag, nimmt Yoga aus einer neurologischen und wissenschaftlichen Sicht unter die Lupe.

„Der Yoga Effekt“ von Dr. Svenja Borchers
„Der Yoga Effekt“ von Dr. Svenja Borchers

Die Autorin veranschaulicht die positive Wirkung von Yoga auf unseren Körper und Geist die damit zu unserem Wohlbefinden beiträgt!

Da Körper und Geist so eng vernetzt sind, wird klarer warum es uns gelingen kann durch Fokussierung auf unseren Körper unsere Gedanken zur Ruhe zu bringen und den Zugang zu uns selbst zu finden in einer Welt, in der wir permanent einem hohen Druck äußerer Reize ausgesetzt sind.

Um zu verstehen wie wir uns das Wissen über unser Gehirn in der Yoga Praxis und in unserem Alltag zu Nutze machen können ist es wichtig zu verstehen wie unser Gehirn aufgebaut ist und funktioniert. Damit beschäftigt sich der erste Teil des Buches für den Laien gut verständlich erklärt.

Denn dass Körper und Geist sich zu jeder Zeit gegenseitig beeinflussen können wir mit Yoga erfahren und zum positiven nutzen.

Neururer Wissenschaftler haben mit vielfältigen Ansätzen zeigen können, dass unser Gehirn seine Struktur auf mikroskopischer und biochemischer Ebene verändert wenn wir uns bewegen - insbesondere dann, wenn wer dies bewusst und regelmäßig tun. In dem wir uns bewegen, liefern wir unserem Gehirn neue Informationen von außen.

Die Umgebung ändert sich, wir sehen neue Dinge, hören andere Geräusche so entsteht ein anhaltender Fluss aus Wahrnehmung, Anpassung und Bewegung.

Mehr noch, durch Bewegung bieten wir unserem Gehirn positive Anreize. Fehlt dieser, so bleibt dies nicht ohne negative Folgen denn es ist Teil unserer Natur nicht genutztes abzubauen. Es liegt an uns, unser Gehirn viel zu halten, indem wir seinen Hunger nach Informationen stellen. Die Bewegung spielt dabei eine wesentliche Rolle.


Die Yoga-Asana-Praxis, also die körperlichen Übungen stillen diesen Hunger und verhindert zugleich Überreizung. Im Gegenteil, Yoga gleicht durch Fokussierung und Bewegungen die negativen Folgen einer Überreizung aus.

Viel spricht dafür dass eine präzise Körperwahrnehmung und die Fähigkeit subtile Signale aus dem Körper zu erfassen, für die Gesundheit und Selbstregulierung vorteilhaft sind. Aus therapeutischer Sicht ist es daher sinnvoll, die Körperwahrnehmung zu trainieren.

Das Buch belegt durch viele Studien welch großen positiven Einfluss Yoga auf unser Gehirn hat und damit auf unsere Gesundheit und das Wohlbefinden.

Dass sich unser Gehirn aufgrund einer regelmäßigen Yogapraxis strukturell und funktionell verändert ist unumstritten. Das motorische Lernen verändert das Zusammenspiel der sensormotorischen Areale. Die bewusste Wahrnehmung unseres Körpers verbessert die Interozeption und die Fähigkeit unseren Körper zu steuern vieles spricht dafür dass sich Veränderungen auf die Schmerzwahrnehmung auswirken und Gefühle wie Angst und Stress reduzieren. Und die kontinuierliche Herausforderung in der Yoga Praxis stimuliert das Gehirn zum Lernen.

Das Buch veranschaulicht gut wie Yoga wirkt und warum es so gut für uns ist.

Die Aufmachung des Buches ist sehr hochwertig und ansprechend, viele Illustrationen verdeutlichten die Texte.

Ein etwas anderes Yogabuch, mit weniger anwendbaren Übungen, dafür aber umfangreiche Informationen zum Yoga wissenschaftlich belegt.


4 von 5 Sternen.

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