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Big Green Egg - Kochen in Perfektion und ungeahnter Vielfalt!

Das Buch „Big Green Egg“ von James Whetlor, erschienen im DK Verlag, beschreibt die Entstehungsgeschichte des Big Green Egg, das eigentlich mehr aus Zufall entstanden ist. Denn sein Erfinder Ed Fisher, hatte ursprünglich gar nichts mit Grillgeräten zu tun. Ihm fiel ein, dass er in Japan ein Steak gegessen hatte was ihm extrem gut geschmeckt hatte. Es war ein ungewöhnlich einfacher Ofen zubereitet worden wie, den er sehr spannend fand. Er setzte darauf, dass sich dieses Gerät im BBQ verrückten US- Süden sicherlich gut verkaufen ließe.

„Big Green Egg“ von James Whetlor
„Big Green Egg“ von James Whetlor

Den Ofentypus den man als Kamado kennt, gibt es nicht nur in Japan. Ähnliche Erd-oder Tonöfen sind auch auf der ganzen Welt zu finden.

Tanndoors stammen ursprünglich aus Indien, sind aber in ganz Asien verbreitet. Ihre nahen Verwandten, die Tannours werden im Nahen Osten genutzt. Südamerikanische Hornos basieren auf den südspanischen Lebewesen, die ursprünglich von Mauren aus Afrika nach Spanien gebracht wurden. Die Innovation, die letztlich auch zum Big Green Egg führte beruht auf zwei Entwicklungen zum einen die des transportablen „Mushikamado“ Anfang des 20. Jahrhunderts.


In diesem Ofen konnte Reis in ähnlicher Weise wie in den Fests verbauten Kamados gegart werden. Die zweite Entwicklung war der Einbau eines „Shichitin“ in den tragbaren Keramikkocher von der Größe eines Papierkorbs. Sie wurden sehr beliebt, da sie mit vergleichsweise wenig Material herauskamen. Die Technik wurde weiterhin durch Lüftungsventile an der Unterseite des Shichitin verbessert, wodurch der heiße Luftstrom reguliert und die Effizienz und Vielseitigkeit des Ofens gesteigert werden konnte. Das macht den Ofen so vielseitig einsetzbar. Im ersten Kapitel wird die genaue Handhabung des Big Green Egg, sowie das Anzünden des Ofens beschrieben.

So gibt es allerlei Zubehör beispielsweise schwere Grillroste aus Gusseisen, die sich schnell erhitzen und auch Fisch und Fleisch schöne Grillstreifen hinterlassen können. Grillen, schmoren, beraten, räuchern und Backen all dies ist mit dem BGE möglich. Für die genaue Handhabung liefert das Buch geniale Rezepte, wie beispielsweise:


-Schnell gegrillte Rippchen

-Grüne Tandoori- Hähnchenspieße

-Garnelen-Sate

-Pella mit Aioli aus geröstetem Knoblauch

-KotelettbratenSchweinebauch mit Membrilla-Aioli

-Eingelegtes Hähnchenfilet

-Pizza

-Steak

-Ganzes Zicklein

-Lachsseite mit Kräutern

-Ganzer Kürbis

-Gebratene Rebhühner

-Gebackene rote Beten

-Röstgemüse-Suppe mit Pfefferbutter

und viele weitere tolle Gerichte.


Alle Zubereitungen sind Schritt für Schritt beschrieben. Eine Skizze zu jedem Rezept zeigt auf einen Blick, welche Einsätze usw. benötigt werden.

Die schöne Aufmachung des Einbands mit strukturierter Oberfläche und goldener Schrift ist sehr hochwertig und ansprechend.

Die vielen tollen Fotos machen Lust auf aromatischen Grillgenuss. Ein unverzichtbares Buch für alle Besitzer und Interessenten eines BGE.

5 von 5 Sternen

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