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Die Wissenschaft der Fermentation - Fermentieren Verstehen-Tradition und moderner Trend für ein gesundes Leben!

  • GaumenkinoKoeln
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

Das Buch „Die Wissenschaft der Fermentation“ von Tim Spector, erschienen im DuMont Verlag greift die alte Tradition des Fermentierens neu auf,

was früher als Methode diente, um Lebensmittel länger haltbar zu machen, ihnen einen besonderen Geschmack zu geben leistet zudem einen unverzichtbaren Beitrag zur Gesundheit.

Die Wissenschaft der Fermentation
Die Wissenschaft der Fermentation

Fermentation ist die Umwandlung von Lebensmitteln durch Mikroben, wobei sich Struktur und Geschmack verändern.

Dieser Prozess läuft natürlicherweise im Inneren unseres Körpers ab, kann sich aber auch außerhalb vollziehen.

Es gibt tausende Arten von Bakterien (und ein paar Pilzen), die sich natürlicherweise von Lebensmitteln ernähren. Das entspricht bei Erwachsenen 3 % und bei Neugeborenen über 50% des gesamten Darm Mikrobiums.

Durch die Zugabe von Salz oder Zucker oder durch die Veränderung des Sauerstoffgehaltes werden die Fermentationsspezialisten unter den Mikroben begünstigt. Diese bilden Säuren und Gase, die konkurrierende Mikroben abtöten. Viele Lebensmittel werden mithilfe von Fermentation hergestellt, anschließend jedoch gekocht oder pasteurisiert, wodurch die gesunden Mikroben abgetötet werden. Zum Beispiel Sauerteig, Bier, Kaffee, kommerzielles Sauerkraut.

Probiotika (Mikroben), Präbiotika (Nahrung für Mikroben) und Postbiotika (abgestorbene Mikroben), die alle bestimmte gesundheitliche Vorzüge aufweisen.

 

Fermentierte Lebensmittel wirken sich günstig auf das Darmmikrobium aus, indem sie die Vermehrung schädlicher Mikroben in Schach halten und für eine größere Vielfalt an Mikrobenarten sorgen.

 

Mikrobenvielfalt oder -dichte gilt mittlerweile als der geeignetste wissenschaftliche Indikator für die gesundheitlichen Unterschiede bei verschiedenen Menschen. In zahlreichen Studien hat sich die mikrobielle Diversität als entscheidend für die Gesundheit erwiesen, eine geringe Diversität hingegen konnte mit allen gängigen Gesundheitsproblemen der westlichen Welt in Verbindung gebracht werden, von Depressionen über Diabetes, Allergien und Autoimmunerkrankungen bis hin zu einer mangelnden Reaktion auf Krebsmedikamente.

Sein Hauptaugenmerk in diesem Buch liegt auf Lebensmitteln, die auch nach der Zubereitung noch lebende Mikroben enthalten und weniger auf solchen, bei denen sie durch Backen, Braten, Kochen oder durch Alkohol abgetötet werden.

Da es aber neue wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, die zeigen, dass bestimmte Mikroben auch dann noch gesund sein können, wenn sie bereits abgestorben sind geht er in diesem Buch auch auf die toten oder fast roten mikrobiellen Produkte ein.

 

Es ist möglich, dass wir sie ohnehin schon regelmäßig verzehren, sei es Kaffee, Tee, Sauerteigbrot, Wein oder Bier.

Dieses Buch soll die Fantasie, den Geschmackssinn und das Darmmikrobium anregen und das Verständnis dessen vertiefen was unsere Vorfahren als Kaltgaren bezeichneten. Außerdem beschreibt das Buch Vorgänge, die sich täglich in unserem Körper abspielen die für unser Leben und für unsere Seele so wichtig sind.

 

Das Buch beschreibt das Thema Fermentation sehr umfangreich. Hier werden Fermentationsarten definiert, erklärt warum Fermentieren so wichtig ist und welche gesundheitlichen Vorzüge wir dadurch haben.

 

Ganz zuletzt findet man einige tolle und einfache Rezepte für zuhause mit wenigen einfachen Schritten zu schmackhaften gesundheitsfördernden Lebensmitteln. Einfache Rezepte, die zum Experimentieren einladen!

Für mehr Wohlbefinden und ein starkes Immunsystem.

 

Die schöne Aufmachung des Einband mit Umschlag ist sehr hochwertig.

Ein tolles Buch, gut verständlich und spannend geschrieben nimmt es uns mit auf eine Reise in die Welt der Mikroben, um zu verstehen, welch wichtige Helfer wir uns ganz einfach zu Nutze machen können.

  

5 von 5 Sternen

 
 
 

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